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Marco - Ausbildung zum Mechatroniker

"Kein Tag wie der andere"

Marco macht bei Neuenhauser eine 3 ½ jährige Ausbildung zum Mechatroniker. Momentan befindet er sich im dritten Lehrjahr und berichtet von seinen Erfahrungen im Arbeitsalltag, mit den Kollegen und in der Berufsschule.

 


Die Zeit in der Berufsschule
Einmal wöchentlich muss ich zur Berufsschule gehen. Dabei haben wir Fächer wie Politik- und Sozialkunde (kurz: WiSo), – dies vereint Deutsch und Politik, wobei Politik ein Prüfungsfach in unserer Abschlussprüfung darstellt – Fachtheorie Metalltechnik und Fachtheorie Elektrotechnik. Insgesamt sind das acht Stunden in der Woche.

Bevor die Ausbildung bei Neuenhauser begonnen hat, bin ich ein Jahr lang zur Berufsfachschule gegangen. Diese stellt das erste Ausbildungsjahr dar, denn das eine Jahr wird ebenfalls meiner Ausbildungsdauer angerechnet. Nach dem Absolvieren der Berufsfachschule bin ich bei Neuenhauser im zweiten Ausbildungsjahr gestartet.

Aufgaben & Tätigkeiten als Mechatroniker
Bereits zu Schulzeiten war ich gut in Mathe, Physik und Technik. Das waren auch die drei Fächer, die mich am meisten interessiert haben. Wir hatten auch das Glück, dass wir schon ein bisschen was in Richtung Elektrotechnik praktisch machen konnten, wodurch ich erste Berührungspunkt zu dem Beruf hatte. In der Mechatronik werden die beiden Bereiche Elektrotechnik und Metallbau miteinander kombiniert, was diesen Beruf für mich so spannend macht.

Der Umfang der Aufgaben ist sehr groß, wodurch schwierig zusammenzufassen ist, was alles dazu gehört. Auf jeden Fall ist eine der Hauptaufgaben das Bauen von Schaltschränken. Hierbei lernen wir das Lesen von Schaltplänen und deren Umsetzung, sowie die Inbetriebnahme von Anlagen. Momentan bin ich viel in der Umwelttechnik beschäftigt, wo die großen SuperScreener-Landmaschinen fertiggestellt werden. Hier muss ich die Kabel in die Maschine verlegen: z.B. müssen Kabel von dem Schaltschrank zur Notaustaste gelegt, weitere Knöpfe verdrahtet, Leitungen befestigt und zum Schaltschrank geführt werden. Eine sichere und stabile Verbindung ist hierbei bedeutend. Dabei ist die Beachtung des Schaltplans sehr wichtig. Daher müssen wir schnell lernen selbständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, denn wir bekommen die Schaltpläne vorgegeben, die wir dann umsetzen müssen. Zwar wird unsere Arbeit am Ende kontrolliert, aber trotzdem arbeiten wir an den Projekten alleine. Bei Fragen ist jedoch immer jemand zur Stelle, der einem helfen kann. Fehler in dem Schaltschrank lassen sich schlecht lokalisieren, wodurch man seine Aufgaben immer gewissenhaft erledigen sollte.

Am Anfang der Ausbildung arbeitet man viel in der Elektro-Werkstatt, denn diese ist wie eine Ausbildungswerkstatt für uns. Hier lernen wir auch als erstes einen Schaltschrank zu verdrahten, denn wenn man dies kann, ist das Verdrahten einer Maschine normalerweise kein Problem mehr. Die grundlegenden Sachen erlernen wir hier. Je nach dem wie die Auftragslage aussieht und welche Aufträge fertig gemacht werden müssen, werden wir in den unterschiedlichsten Abteilungen eingesetzt. Im Prinzip durchlaufen wir fast alle Bereiche von Neuenhauser. Auch Glüpker Blechtechnologie in Veldhausen soll für drei Monate unser Einsatzort sein.

Dadurch, dass man immer woanders eingesetzt wird und unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen hat, ist der Beruf des Mechatronikers sehr abwechslungsreich – das finde ich besonders gut an meiner Ausbildung. Im Prinzip hat man jeden Tag etwas anderes zu tun und ist mit ganz vielen Kollegen in Kontakt. Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten – auch abhängig von dem Bereich, für den ich arbeite – ist kein Tag wie der andere und es wird nie langweilig. Auch wenn mal ein bisschen Zeitstress herrscht und wir viel zu tun haben, verlieren wir nie unseren Spaß an der Arbeit.

Die Ausbildung bei Neuenhauser
Vor meiner Zeit bei Neuenhauser habe ich in den Sommerferien der Berufsfachschule zwei Wochen hier ein Praktikum absolviert. Das hat mir schon so gut gefallen, dass ich mich auf eine Ausbildungsstelle beworben habe und zum Glück genommen wurde. Neuenhauser habe ich gewählt, da es ein regionales und international agierendes Unternehmen ist, das mich aufgrund seiner Produkte sehr interessiert. So ein großes Unternehmen in solch einer eher kleinen Region ist wirklich spannend.

Die sehr familiäre Atmosphäre und der offene und freundschaftliche Umgang unter uns Kollegen sind sehr angenehm. Man ist mit allen per Du und das Arbeitsverhältnis ist ebenfalls gut. Auch außerhalb der Arbeit versteht man sich und man kann ebenfalls über andere Themen miteinander sprechen.

Neben der Berufsschule werden wir Auszubildenden auch im Betrieb super auf die Prüfungen vorbereitet. Im Rahmen vom Betriebsunterricht gehen wir vor der Prüfung gemeinsam mit unserem Ausbilder bei Neuenhauser zunächst die Theorie und danach die Praxis durch. Im praktischen Teil können wir an unserem Prüfgestell in der Elektrowerkstatt üben. In der Prüfung müssen wir bestimmte Messungen an dem Prüfgestell durchführen, den Prüfern die Funktionsweise einer Anlage erläutern, welche Aspekte beachtet werden müssen oder welche Alternativmöglichkeiten eines Einbaus es gibt. Diese Situationen gehen wir im Betriebsunterricht durch und stellen eine Prüfungssituation nach. Somit bringt dieser Unterricht uns Auszubildenden wirklich sehr viel, da wir dadurch schon ein bisschen wissen, was in der Abschlussprüfung auf uns zukommt und wie wir mit der Situation umgehen müssen. Eine bessere Vorbereitung gibt es eigentlich nicht.

Erfüllte Erwartungen
Im Vorfeld habe ich mir ausgemalt, dass ich das Unternehmen und die Prozesse hier kennenlernen möchte. Dazu natürlich alles, was zu dem Berufsfeld des Mechatronikers gehört. Der Service spielt in unserem Beruf ebenfalls eine wichtige Rolle und deswegen habe ich mir gedacht, dass ich eventuell auch mal auf Montage fahren muss. Als Auszubildender habe ich regionale Montagen durchaus kennenlernen dürfen, jedoch kann ich nicht mehrere Wochen am Stück wegfahren, weil ich ja einmal in der Woche zur Schule muss. Alles in allem ist die Ausbildung genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe und gefällt mir super gut.

Tipps & Empfehlung
Ich würde allen potenziellen Auszubildenden Neuenhauser als Arbeitgeber empfehlen, da man sich hier super gut aufgehoben fühlt und die Arbeit auch sehr viel Spaß macht und abwechslungsreich ist.

Für den Start einer Ausbildung zum Mechatroniker sollte man schon ein paar technische Kenntnisse mitbringen und sich dafür interessieren. Zusammenhänge sollten auch gut verstanden werden können. Falls die Schule technischen Unterricht anbietet, sollte man diese Gelegenheit schon einmal nutzen und diesen Unterricht besuchen, denn man lernt dabei auch schon ein paar Dinge, die für die spätere Ausbildung wichtig sind. Zusätzlich ist ein Praktikum in dem Bereich, in dem man die Ausbildung beginnen möchte, ratsam, denn dadurch bekommt man schon einen ersten Einblick in die Aufgabenfelder und Arbeitsweise und merkt, ob der Beruf für einen persönlich etwas ist oder nicht.

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